Satzung

der Kleingartenanlage “KGV Elsteraue 95 Schkeuditz e.V.“

1.       Name und Sitz

1.1.     Der Verein führt den Namen KGV Elsteraue 95 Schkeuditz e.V. und hat seinen Sitz in der Stadt Schkeuditz, Am Wasserwerk und im weiteren Kleingartenverein genannt.

1.2.   Der Kleingartenverein ist eine Verbindung aus mehreren Kleingärten und besitzt die Gemeinnützigkeit entsprechend der geltenden Gesetze.

1.3.   Der Kleingartenverein ist Mitglied des Kreisverbandes Leipzig der Kleingärtner Westsachsen e.V.

1.4.   Der Kleingartenverein ist im Vereinsregister unter der Nummer 30767 eingetragen.

1.5.   Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

2.      Ziel und Zweck des Kleingartenverein

2.1.   Der Kleingartenverein ist überparteilich, sowie konfessionell und weltanschaulich neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele im Sinne des Kleingartenrechts und im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.2.  Die Sicherung der Kleingärten, insbesondere der Schutz zur Nutzung des Bodens, der Kulturpflanzen und der Anlagen in Verbindung mit der Landschafts- und Ortsgestaltung.

2.3.  Sinnvolle und harmonische Einordnung der Kleingartenanlage in der Grünzone der Stadt, als Teil des öffentlichen Grüns im Interesse der Gesunderhaltung der gesamten Bevölkerung.

2.4. Unterstützung bei der gärtnerischen Betätigung sowie bei der Erhaltung der Umwelt, Flora und Fauna zum Wohl der Allgemeinheit.

3.      Aufgaben des Kleingartenvereins

3.1.   Rechtliche Interessenvertretung und fachliche Beratung der Vereinsmitglieder

3.2.  Abschluss, Erweiterung bzw. Erneuerung von Unterpachtverträgen im Auftrag des Kreisverbandes Leipzig

3.3.  Die Förderung alle Maßnahmen, die der Verwirklichung des Bundeskleingartengesetzes dienen, insbesondere aber auch die Belange des Umweltschutzes, des Naturschutzes und der Landschaftspflege berücksichtigen.

3.4. Unterstützung der Vereinsmitglieder bei der Gestaltung schöner, der Erholung dienender Kleingärten, der Pflege und Erhaltung der Kleingärten.

3.5.  Förderung des Strebens der Vereinsmitglieder zur sinnvollen, ökologisch orientierten Nutzung des Bodens, der Vermittlung von Erkenntnissen zum Gartenbau.

 

4.

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine wirtschaftlichen oder auf Erzielung von Gewinn gerichteten Interessen. Die Einnahmen und das Vermögen des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Aufgaben, die dem Kleingartenverein fremd sind oder durch hohe Vergütungen begünstigt werden.

5.       Die Mitgliedschaft

5.1.             Mitglied im Kleingartenverein kann jeder Bürger werden, der das 18.Lebensjahr vollendet hat.

5.2.           Die Satzung und die Gartenordnung bildet die Arbeitsgrundlage für den Kleingartenverein. Sie sind für alle Mitglieder verbindlich.

5.3.           Die Mitglieder haben das Recht und die Pflicht, aktiv an der Gestaltung der Kleingartenanlage mitzuwirken.

5.4.           Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt durch den Vorstand. Bewerbungen sind schriftlich an den Vorstand zu richten.

5.5.           Die Mitgliedschaft erlischt 

-         durch schriftlich erklärten Austritt

-         durch die Mitgliederversammlung

-         auf Beschluss des Vorstandes, wenn gegen die Satzung oder die Gartenordnung schwerwiegend verstoßen wird

5.6.           Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Umlagen werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung beschlossen.

5.7.            

5.8.           Die Mitglieder erhalten jährlich ihre Kostenrechnung bestehend aus Pachtbeitrag, Nebenkosten und Leistungsrückständen.  Die Zahlungsdisziplin ist die Grundpflicht der Mitglieder.

6.     Vereinsführung

6.1.            Das höchste Organ des Kleingartenvereins ist die Mitglieder-versammlung.

6.2.           Die Mitgliederversammlung  wird einmal im Kalenderjahr durchgeführt. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt in schriftlicher Form. Die Teilnahme ist Recht und Pflicht. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit verbindlich. Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen und durch die Unterschrift des Versammlungsleiters zu beurkunden.

6.3.           Die Mitgliederversammlung wählt aller zwei Jahre den Vorstand und die Revisionskommission

6.4.          Eine außerplanmäßige Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn

-         Ein Drittel der Mitglieder es fordern

-         Grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden müssen.

7.      Organe des Kleingartenvereins

7.1.             Die Mitgliederversammlung

7.2.           Der durch die Mitgliederversammlung gewählte Vereinsvorstand

7.3.           Die Revisionskommission

8.      Vorstand des Kleingartenverein

8.1.             Der Vorstand des Kleingartenvereins setzt sich aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter, dem Schatzmeister und dem Schriftführer zusammen.

-         Die Vorstandsmitglieder sind Vertreter des Vorsitzenden.

8.2.     Je ein im Pkt. 8.1. genanntes Vorstandsmitglied ist zur Vertretung des Kleingartenvereins berechtigt. Für bestimmte Angelegenheiten kann eine andere Person durch Vorstandsbeschluss, schriftlich Vollmacht erteilt werden.

8.3.     Entsprechend der Aufgabenstellung beruft der Vorstand Beisitzer.

8.4.     Die Mitglieder des Vorstandes werden als Gesamtvorstand in offener Abstimmung gewählt. Die Wahlperiode beträgt 2 Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.

8.5.     Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.

8.6.     Die Revisionskommission besteht aus zwei Vereinsmitgliedern. Sie wird in offener Abstimmung durch die Mitgliederversammlung gewählt und ist unabhängig im Vorstand tätig.

8.7.     Die Revisionskommission hat die Einhaltung der Satzung zu kontrollieren, sachliche und gewissenhafte Bearbeitung von Eingaben und Beschwerden zu sichern, Kontrolle über richtige und zweckmäßige Verwendung der Finanzen und Kostenplanung zu überwachen. Die Revisionskommission  ist rechenschaftspflichtig gegenüber der Mitgliederversammlung.

8.8.     Der Vorstand übt die Tätigkeit ehrenamtlich aus. Bare Auslagen und Aufwendungen sind zu ersetzen. Ihm wird im Rahmen seiner Tätigkeit eine entsprechende Aufwandsentschädigung gezahlt und ist Bestandteil des jährlichen Haushaltplanes der Nebenkosten.

8.9.     Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.

-         Über die geleistete Arbeit zur Erhaltung der Anlage

-         Über die Verwendung der von den Mitgliedern eingeforderten Finanzen

 

9.     Beiträge und Rechnungsführung

9.1.            Der Verein trägt sich durch die Nebenkosten selbst.

9.2.           Jedes Jahr wird ein Haushaltsplan zu den Nebenkosten erstellt und den Mitgliedern zur Einsicht vorgelegt.

9.3.           Die Rechnungsführung des Vereins erfolgt nach kaufmännischen Grundsätzen. Dabei sind Ein- und Ausgaben auf Konten zu führen, die der im Finanzplan genannten Gliederung entsprechen.

9.4.          Zur Erhaltung der Anlage ist es erforderlich, dass von den Vereinsmitgliedern jährlich Pflichtstunden geleistet werden. Die Anzahl der Pflichtstunden wird entsprechen den anstehenden Aufgaben festgelegt.

9.5.           In begründeten Fällen kann für die Pflichtstunden eine finanzielle Abgeltung erfolgen. Diese ist in der Bilanz als Einnahme nachzuweisen.

10.   Inkrafttreten der Satzung und allgemeine Bestimmungen

10.1.         Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 08.03.2014 beschlossen. Sie gilt mit dem Tag der Registrierung beim Amtsgericht.

10.2.        Änderungen der Satzung bedürfen des Beschlusses der Mitglieder-versammlung.

10.3.        Der Kleingartenverein wird aufgelöst wenn 2/3 aller Mitglieder auf eine Mitgliederversammlung es fordern.

10.4.       Das Vereinsvermögen wird nach Auflösung dem Kreisverband für Kleingärtner Westsachsen für eine Spende an eine gemeinnützige Organisation übergeben.

 

 

Schkeuditz, 08.03.2014

Bernd Seidel

Vorsitzender

KGV Elsteraue 95